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Montecrypto.

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Wer das Geld hat, hat die Macht. Sein Geld hat der spleenige Start-up-Unternehmer Gregory Hollister größtenteils in der Kryptowährung Bitcoin angelegt. Als er bei einem Unfall ums Leben kommt, beginnt die Suche nach seinem Privatvermögen. Das hat der paranoide Kalifornier gut versteckt. Wo befindet sich der digitale Schatz, den die Medien bereits Montecrypto nennen? Hollist Wer das Geld hat, hat die Macht. Sein Geld hat der spleenige Start-up-Unternehmer Gregory Hollister größtenteils in der Kryptowährung Bitcoin angelegt. Als er bei einem Unfall ums Leben kommt, beginnt die Suche nach seinem Privatvermögen. Das hat der paranoide Kalifornier gut versteckt. Wo befindet sich der digitale Schatz, den die Medien bereits Montecrypto nennen? Hollisters Schwester beauftragt den Privatdetektiv Ed Dante, das verschwundene Geld aufzuspüren. Dante recherchiert und stellt bald fest, dass etliche Personen hinter Montecrypto her sind. Das ist angesichts der kolportierten Summe von mehreren Milliarden Dollar nicht weiter verwunderlich – aber die anderen Interessenten sind keine gewöhnlichen Schatzsucher. Warum interessieren sich ausländische Geheimdienste, das FBI und die Mafia für den Schatz? Dante erkennt, dass Hollisters Vermächtnis aus mehr besteht als aus einem Haufen digitaler Münzen. Möglicherweise ist Montecrypto der Schlüssel zu einem immensen Finanzskandal, der die gesamte Weltwirtschaft in den Abgrund reißen könnte. Wird es Dante gelingen, das Geheimnis von Montecrypto zu lüften, bevor der digitale Schatz in die falschen Hände gerät? Eine weltweite Suche beginnt, die von Los Angeles über New York und Frankfurt bis nach Zug führt, ins sogenannte »Crypto Valley« der Schweiz. »Montecrypto« ist ein raffinierter literarischer Thriller über die neue internationale Finanzwirtschaft. Wer hat in Zukunft das Geld? Und wer die Macht? Hochspannend und aktuell: Tom Hillenbrand erweist sich mit diesem Buch als Meister des politischen Spannungsromans.


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Wer das Geld hat, hat die Macht. Sein Geld hat der spleenige Start-up-Unternehmer Gregory Hollister größtenteils in der Kryptowährung Bitcoin angelegt. Als er bei einem Unfall ums Leben kommt, beginnt die Suche nach seinem Privatvermögen. Das hat der paranoide Kalifornier gut versteckt. Wo befindet sich der digitale Schatz, den die Medien bereits Montecrypto nennen? Hollist Wer das Geld hat, hat die Macht. Sein Geld hat der spleenige Start-up-Unternehmer Gregory Hollister größtenteils in der Kryptowährung Bitcoin angelegt. Als er bei einem Unfall ums Leben kommt, beginnt die Suche nach seinem Privatvermögen. Das hat der paranoide Kalifornier gut versteckt. Wo befindet sich der digitale Schatz, den die Medien bereits Montecrypto nennen? Hollisters Schwester beauftragt den Privatdetektiv Ed Dante, das verschwundene Geld aufzuspüren. Dante recherchiert und stellt bald fest, dass etliche Personen hinter Montecrypto her sind. Das ist angesichts der kolportierten Summe von mehreren Milliarden Dollar nicht weiter verwunderlich – aber die anderen Interessenten sind keine gewöhnlichen Schatzsucher. Warum interessieren sich ausländische Geheimdienste, das FBI und die Mafia für den Schatz? Dante erkennt, dass Hollisters Vermächtnis aus mehr besteht als aus einem Haufen digitaler Münzen. Möglicherweise ist Montecrypto der Schlüssel zu einem immensen Finanzskandal, der die gesamte Weltwirtschaft in den Abgrund reißen könnte. Wird es Dante gelingen, das Geheimnis von Montecrypto zu lüften, bevor der digitale Schatz in die falschen Hände gerät? Eine weltweite Suche beginnt, die von Los Angeles über New York und Frankfurt bis nach Zug führt, ins sogenannte »Crypto Valley« der Schweiz. »Montecrypto« ist ein raffinierter literarischer Thriller über die neue internationale Finanzwirtschaft. Wer hat in Zukunft das Geld? Und wer die Macht? Hochspannend und aktuell: Tom Hillenbrand erweist sich mit diesem Buch als Meister des politischen Spannungsromans.

30 review for Montecrypto.

  1. 4 out of 5

    Dennis

    Mitunter lehrreicher Finanzkrimi, der sich zu einer unterhaltsamen Schnitzeljagd entwickelt. Ex-Banker Ed Dante hat in der Finanzkrise seinen Job, Ansehen und ein bisschen seiner Würde verloren. Nun verdingt er sich als Privatschnüffler, vorwiegend in „heiklen Finanzfragen“. Als der Start-up-Unternehmer Greg Hollister bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommt, wird Dante von dessen Schwester beauftragt Vermögenswerte aufzufinden, die in dessen Büchern nicht auftauchen. Es handelt sich dabei angeb Mitunter lehrreicher Finanzkrimi, der sich zu einer unterhaltsamen Schnitzeljagd entwickelt. Ex-Banker Ed Dante hat in der Finanzkrise seinen Job, Ansehen und ein bisschen seiner Würde verloren. Nun verdingt er sich als Privatschnüffler, vorwiegend in „heiklen Finanzfragen“. Als der Start-up-Unternehmer Greg Hollister bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommt, wird Dante von dessen Schwester beauftragt Vermögenswerte aufzufinden, die in dessen Büchern nicht auftauchen. Es handelt sich dabei angeblich um mehrere Milliarden in Bitcoins, die Hollister vor seinem Tod irgendwo versteckt hat. Seine Schwester, als Erbin des Vermögens, möchte hierauf natürlich ungern verzichten. Solche Dinge geschehen übrigens tatsächlich. Krypto-Millionäre verstecken ihre Zugangscodes, sterben unerwartet und kein Mensch kommt mehr an das Vermögen ran. Die ganze schöne Kohle einfach futsch. Dante begibt sich auf die Suche, lernt dabei natürlich irgendwann seinen weiblichen Sidekick kennen, die sich aber als angenehm selbstbewusst und kompetent erweist und keineswegs nur hübsches Beiwerk ist. Nach und nach decken die beiden auf, dass es sich nicht nur um ein paar verlegte Codes und in der Vermögensaufstellung vergessene Werte handelt, sondern etwas viel Größeres hinter der Geschichte steckt und es entwickelt sich eine rasante und unterhaltsame Schatzsuche über Landesgrenzen und Kontinente hinweg. Die Krypto-Community bekommt natürlich irgendwann Wind von der Sache, die Medien, verschiedene Geheimdienste und Aufsichtsbehörden ebenfalls und Ed und Mercy befinden sich in einem Wettlauf mit den konkurrierenden Schatzsuchern, der sie von L.A. nach Frankfurt, in die Schweiz, nach New York und schließlich nach Acapulco führt. Ich bin ein Fan solcher Schnitzeljagden und sowohl die Geschichte als auch die beiden Hauptfiguren sind hier sehr unterhaltsam geraten. Dante, mit seinem wunderbar trockenen Humor, erinnerte mich dabei ein wenig an einen anderen Romanhelden des Autors (Galahad Singh aus Hologrammatica). Die Qualität dieses Werks erreicht Montecrypto zwar nicht, aber einem anderen Vergleich – dem mit den Werken von Dan Brown – kann es durchaus standhalten. Der Unterhaltungswert ist ähnlich hoch und Hillenbrands Romanwelt bildet den modernen Rahmen für eine ähnlich gestaltete Geschichte. Bitcoin, Stablecoin, Blockchain und Co. erklärt der Autor dabei übrigens so eingängig, wie ich es bisher selten gehört habe. Auch der Laie sollte hier gut zurechtkommen. Ein wenig Interesse an Volkswirtschaft und dem globalen Finanzsystem schadet aber keinesfalls und trägt zusätzlich zum Genuss bei. Das krachende Finale ist sicherlich Geschmackssache, hat mir aber unterm Strich ganz gut gefallen. Die Auflösung fand ich durchaus interessant. Insgesamt wurde ich hier gut unterhalten. Das Hörbuch, gesprochen von Oliver Siebeck, kann ich ebenfalls empfehlen. Dieser hatte bereits bei Hologrammatica einen hervorragenden Job gemacht.

  2. 5 out of 5

    Alexandra

    Private Eye, Cyber Moneten, Schnitzeljagd und Blaue Bohnen Mit dem Roman Monte Crypto ist Tom Hillenbrand die Verbindung von mehreren Genres ausnehmend gut gelungen. Zu Beginn der Story ermittelt ein knurriger, a bissi macholastiger, recht schweigsamer P.I., also ein Private Investigator namens Ed Dante, ganz im klassischen Stile von Philip Marlowe und Konsorten in forensischer Buchhaltung. Das heißt, er hat sich nach seiner Karriere mit Spekulationen und dem zwangsläufigen tiefen Fall an der Wall Private Eye, Cyber Moneten, Schnitzeljagd und Blaue Bohnen Mit dem Roman Monte Crypto ist Tom Hillenbrand die Verbindung von mehreren Genres ausnehmend gut gelungen. Zu Beginn der Story ermittelt ein knurriger, a bissi macholastiger, recht schweigsamer P.I., also ein Private Investigator namens Ed Dante, ganz im klassischen Stile von Philip Marlowe und Konsorten in forensischer Buchhaltung. Das heißt, er hat sich nach seiner Karriere mit Spekulationen und dem zwangsläufigen tiefen Fall an der Wallstreet während der Finanzkrise anschließend selbständig gemacht, um in Buchhaltungen und fremden Vermögen, verborgene Schätze und verschleierte Gewinne zu erschnüffeln. Besonders gern gesehener Dienstleister ist er insbesondere bei Scheidungsverfahren. Dabei ist seine Arbeit durchaus nicht ungefährlich und hin und wieder auch am Rande der Legalität, denn er muss wie andere Privatermittler manchmal Laptops oder Passwörter in fremden Wohnungen unbefugt „sicherstellen“. Im Prinzip ist er eine ein bisschen modernere Version der Raymond Chandler Figur, die sich mit Aktien, Optionen, Buchhaltung und Zahlen auskennt, aber dennoch in der modernen Welt der Kryptowährungen wie ein Saurier aus alten Zeiten wirkt. "Während er [Dante] darüber nachdenkt, mixt er sich einen weiteren Drink. Da er mit dem B&B begonnen hat, kann er den eingeschlagenen Pfad schlecht verlassen. Nun beispielsweise fruchtig oder spritzig zu werden, wäre sehr beliebig, und Dante ist schließlich ein anspruchsvoller Alkoholiker. Deshalb mixt er sich einen Old Fahioned – Rye Whiskey, Anbgostura, Mineralwasser, etwas Zucker." Nun wird er von der Aktionskünstlerin und Influencerin Jaqueline Martel, alias Ada Swordfire, die die Schwester des unlängst verstorbenen Kryptogottes und Startup Besitzers Greg Hollister ist, beauftragt, ein verschwundenes und verstecktes Vermögen, wahrscheinlich in Bitcoins, zu finden. Warum Ada Swordfire keine Hacker beauftragt hat, ist auch schnell erklärt: Sie ist sich sicher, dass ihr Bruder den Schatz nicht virtuell, sondern konventionell versteckt hat. Wenn sich die Bitcoins auf einem USB-Stick befinden, müssen sie ja physisch gefunden werden und das ist Ed Dantes Stärke, er findet diesbezüglich sehr viel. Hier kommt gleich die zweite Komponente des sehr innovativen Genre Mixes zum Tragen, denn Hillenbrand schafft es, auch dem Laien so en passant und total einfach die technischen Grundlagen und die Funktionsweise der unterschiedlichsten Kryptowährungssysteme und ihre Auswirkung auf das Wirtschaftssystem zu erklären. Davor kann ich nur den Hut ziehen, denn auch ich muss Betriebswirten und anderen Nicht-Technikern Blockchaintechnologie in vielen Seminaren, auf Unis und auf Fachhochschulen beibringen. Das ist gar nicht so leicht, die Technologie möglichst simpel rüberzubringen. Dadurch wirkt die Geschichte zwar zu Beginn noch ein bisschen technokratisch, antiseptisch und ein bisschen spröde im Schreibstil, was aber auch perfekt zur brummigen Figur des Private Eye passt. Auch IT-Nerds und Volkswirtschaftsprofis werden ihre Freude daran finden, denn es ist alles technisch und logisch richtig in der Handlung verpackt und so einfach erklärt, dass es auch für Laien leicht zu verstehen ist. Quasi Infotainment. Man folgt der rasanten Geschichte und hat nebenbei ganz schön viel gelernt. Selbstverständlich darf auch die hübsche Femme fatale in einem klassischen Ermittlerkrimi nicht fehlen. Die atemberaubende Schönheit Mercey Mondego ist aber in der modernen Form nicht hübsches Beiwerk und mysteriöse Verdächtige, sondern als Bloggerin und Journalistin im Bereich Kryptowährungen auch noch hochintelligent. Sie ergänzt als gleichwertige Partnerin mit ihrem Know-How die Wissensdefizite von Ed Dante in dieser Branche. Ab der Mitte der Geschichte ändert sich der Stil des Romans und offenbart eine dritte Genre Komponente, denn vom toten Greg Hollister wurde automatisiert ein Video hochgeladen, das die gesamte Krypto-Nerd-Community und jeden, der weltweit mitmachen will, einlädt, den von Greg Hollister versteckten Schatz mittels Hinweisen zu suchen. Dadurch entsteht eine total spannende, rasante Schnitzeljagd in den USA und Europa, die an den frühen Dan Brown erinnert. Viele Rätsel und viele Locations kennzeichnen dieses Wettrennen um den Schatz. Privatdetektiv Dante und Journalistin Mercy sind mittendrin unter den virtuell goldschürfenden Nerds, hinken aber immer öfter hinterher bei der Lösung der mehrstufigen Rätsel. Der Showdown war mir persönlich dann ein bisschen zu sehr explosiv mit zu viel Blei, Feuer, Phosphor und Benzin getränkt, als dass es glaubwürdig wäre – halt großes Hollywood Blockbuster Finale, schon vorab perfekt konzipiert für eine Action-Verfilmung. Aber die prinzipielle Auflösung hat mir sehr gut gefallen. Manch anderen wird jedoch so ein rasantes Ende sehr gut gefallen. Fazit: Ich kann diese super Mischung aus klassischem Ermittlerkrimi mit Einbeziehung von Kryptotechnologien und Schnitzeljagd wärmstens empfehlen. Tom Hillenbrands Thriller ist irgendwie eine Fortführung und Kombination aus Raymond Chandler 5.0 und Dan Brown 3.0 mit ein bisschen Bruce Willis Stirb langsam – da habe ich aber leider den Überblick über die Nummerierung verloren.

  3. 4 out of 5

    Jin

    Die Geschichte von Dante und seiner Detektivarbeit um das versteckte Vermögen rund um Kryptowährungen war faszinierend, aber ich hatte etwas mehr Spannung erwartet. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, Dante als Charakter fand ich super klasse und auch die Thematik der Kyptowährung wurde einfach erklärt, sodass auch die ohne Vorwissen die Handlung gut nachvollziehen können. Es gibt ein großes Plus dafür, dass der Autor sich an dieses Thema getraut und alles so verständlich erzählt hat. An sich Die Geschichte von Dante und seiner Detektivarbeit um das versteckte Vermögen rund um Kryptowährungen war faszinierend, aber ich hatte etwas mehr Spannung erwartet. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, Dante als Charakter fand ich super klasse und auch die Thematik der Kyptowährung wurde einfach erklärt, sodass auch die ohne Vorwissen die Handlung gut nachvollziehen können. Es gibt ein großes Plus dafür, dass der Autor sich an dieses Thema getraut und alles so verständlich erzählt hat. An sich war es auch ein Page-turner, aber für mich persönlich ohne große Höhe- oder Tiefpunkte. Die Spannung, die sich an manchen Stellen aufgebaut hat, verpuffte auch sehr schnell in den nächsten Seiten. Ich hatte zwar nicht unbedingt mehr Action, aber doch vielleicht mehr Dramatik erwartet, und leider gab es auch keine Überraschungsmomente. Das Buch steht für mich irgendwo zwischen Thriller und Drama, aber leider konnte mich vor allem das Ende nicht überzeugen. Den Charakter Dante fand ich sehr speziell; etwas träge und naiv im Vergleich zu anderen traditionellen Detektiven, die man so kennt, aber trotzdem smart. Ich fand ihn sehr sympathisch, aber die anderen Charaktere fand ich eher langweilig oder zu klischeehaft. Es war auf jeden Fall ein solides Buch mit interessanten Ideen, aber leider hat es meine Erwartungen nicht erfüllt. ** Dieses Buch wurde mir über NetGalley als E-Book zur Verfügung gestellt **

  4. 4 out of 5

    EmBe

    Ich mochte das Buch sehr, weil es mir die hochinteressante Welt der Krypto-Währungen und ihrer Anhänger näher brachte. Diese nerdisch-libertäre Blase mit Zentrum in Kalifornien, ich denke da hat Hillenbrand wenig übertrieben und viel recherchiert. Die Schnitzeljagd um die halbe Welt war spannend und farbig und die beiden Hauptfiguren waren mir sympathisch und glaubwürdig. Ed Dante stellte ich mir irgendwie wie Phil Collins vor. :-) Zwischendurch gab es Stellen, da musste und konnte ich mit der L Ich mochte das Buch sehr, weil es mir die hochinteressante Welt der Krypto-Währungen und ihrer Anhänger näher brachte. Diese nerdisch-libertäre Blase mit Zentrum in Kalifornien, ich denke da hat Hillenbrand wenig übertrieben und viel recherchiert. Die Schnitzeljagd um die halbe Welt war spannend und farbig und die beiden Hauptfiguren waren mir sympathisch und glaubwürdig. Ed Dante stellte ich mir irgendwie wie Phil Collins vor. :-) Zwischendurch gab es Stellen, da musste und konnte ich mit der Lektüre pausieren, denn manchmal musste ich die Infos ersteinmal verarbeiten bzw. das Interesse ließ nach. Es war ein eher unblutiger Thriller, ich kam damit klar, dass es wenig Action gab. Das Ende ist dafür umso krachender. Ich mochte den trockenen Stil, der sich an den Hard Boild-Stil von Chandler und Hammett anlehnt. Chandler war für seine außergewöhnlichen Vergleiche bekannt. Hillenbrands Anspielungen und Vergleiche ließen mich hin und wieder auflachen. Aber unter der unterhaltsam-bunten Oberfläche des Romans verbergen sich wichtige Überlegungen zur Rolle des Geldes in Zeiten des digitalen Zeitalters und auch Sorge um die Welt.

  5. 5 out of 5

    Havers

    Ein Finanzthriller über Währungen, die die meisten von uns höchstens aus den Meldungen der Nachrichtensender kennen? Langweilig und uninteressant, oder? Könnte man annehmen, aber definitiv nicht zutreffend, wenn sich ein Autor wie Tom Hillenbrand der Thematik annimmt. Der schillernden Start-up-Unternehmer Greg Hollister kommt bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Seine Halbschwester Jackie, die einzige lebende Verwandte, ist seine Erbin. Aber es gibt ein Problem, denn Hollister hat sein Vermögen w Ein Finanzthriller über Währungen, die die meisten von uns höchstens aus den Meldungen der Nachrichtensender kennen? Langweilig und uninteressant, oder? Könnte man annehmen, aber definitiv nicht zutreffend, wenn sich ein Autor wie Tom Hillenbrand der Thematik annimmt. Der schillernden Start-up-Unternehmer Greg Hollister kommt bei einem Flugzeugabsturz ums Leben. Seine Halbschwester Jackie, die einzige lebende Verwandte, ist seine Erbin. Aber es gibt ein Problem, denn Hollister hat sein Vermögen weder in Gold noch Beton, sondern in Kryptowährungen angelegt. Und da sie weder Ort noch Zugangsdaten kennt, engagiert sie Ed Dante, seines Zeichens Ex-Banker und mittlerweile Privatdetektiv, der ihr durch seine Erfahrung im Finanzwesen Zugang zu dem Erbe verschaffen soll. Womit aber beide nicht gerechnet haben, sind kryptische Videos, die nach Hollisters Tod in Umlauf gebracht werden und die Bitcoin-Schürfer in helle Aufregung versetzen. Lassen sie doch die Vermutung zu, dass es sich bei dem Vermögen um eine riesige Summe handelt, die derjenige erhalten soll, der die Rätsel knackt. Und plötzlich sind nicht nur sie und der Privatdetektiv, sondern auch das FBI und ausländische Geheimdienste dem Schatz auf der Spur. Blockchains, Fiatgeld, Bitcoins, Shitcoins und wie sie alle heißen, die Bezeichnungen sind anfangs etwas verwirrend. Vor allem dann, wenn man sich mit der Thematik Kryptowährung noch nicht auseinandergesetzt hat. Aber keine Angst, der Autor verpackt all diese Informationen in eine rasante und raffinierte Story, gewürzt mit der ihm eigenen Ironie. Auf der Jagd nach dem Schatz nimmt uns Hillenbrand auf einer Schnitzeljagd zu den wichtigen Finanzplätzen der Welt mit. USA, Deutschland und Schweiz, überall gibt es Verwicklungen, die die Story durch neue Aspekte vorantreiben und uns so häppchenweise mit höchst interessanten Informationen versorgen und in diese Welt der digitalen Zahlungsmittel einführen. Ein sowohl spannender als auch unterhaltsamer Thriller, der Wissen mehrt und klüger macht.

  6. 4 out of 5

    reherrma

    Besprechung folgt

  7. 4 out of 5

    PeterS

    Rezension folgt ....

  8. 4 out of 5

    Seitenzauberin

    Gleich vorweg, man sollte wirklich viel Lust mitbringen sich sehr umfassend über Kryptowährungen und alles was damit zu tun hat, auseinander zu setzen. Ansonsten kann man recht schnell überfordert oder auch sehr gelangweilt werden, denn es gibt eine breite Menge an Erklärungen dazu. Jedenfalls ist man nach der Lektüre des Buches mit dem meisten was damit zu tun hat wirklich bestens vertraut. Zum Glück habe ich schon ein wenig Vordergrundwissen mitgebracht und konnte mich so leicht durch die einz Gleich vorweg, man sollte wirklich viel Lust mitbringen sich sehr umfassend über Kryptowährungen und alles was damit zu tun hat, auseinander zu setzen. Ansonsten kann man recht schnell überfordert oder auch sehr gelangweilt werden, denn es gibt eine breite Menge an Erklärungen dazu. Jedenfalls ist man nach der Lektüre des Buches mit dem meisten was damit zu tun hat wirklich bestens vertraut. Zum Glück habe ich schon ein wenig Vordergrundwissen mitgebracht und konnte mich so leicht durch die einzelnen Erklärungen lesen bzw musste mich nicht sehr oft mit nachschlagen begnügen. Aber das nur mal so zur Info. Zur Handlung selbst: eine Größe des Bitcoin Imperiums ist verstorben aber hat gleichzeitig eine Botschaft hinterlassen die darauf schließen lässt, das es da noch einen Schatz gibt der gefunden werden will. Natürlich lässt das die Szene nicht kalt, wusste man doch wie geschickt Mister Hollister darin war Geld zu machen. so ist es auch kein Wunder das nun eine regelrechte Hatz auf die Vermachenschaft losbricht. Dabei spielt Dante, ein Privatdetektiv der sich aufs finanzielle spezialisiert hat eine große Rolle, den er enträtselt auf eher unkonventionelle Art und Weise die Krümel an Informationen die ihm zugefallen sind. Der Auftrag nach dem sogenannten Montecrypto – Schatz zu suchen erhält er dabei von Hollisters Schwester, die ihn anheuert. Journalistin Mercy steht ihm dabei zur Seite, was ich als Leserin wirklich gut fand. Denn Dante alleine hätte mir einfach nicht gereicht. Nichts gegen ihn persönlich aber ich wurde einfach nicht wirklich warm mit ihm. Dazu mochte ich seinen übermäßig deutlichen Hang zum Alkohol genauso wenig wie sein langweilig sexistisches Frauenbild. Irgendwie war er mir zu sehr das wandelnde Klischee. Er konnte mich aber immerhin damit begeistern, das er einen eher ungewöhnlichen Musikgeschmack hat und nicht alles so läuft wie er es gerne hätte. Das hat mich dann doch noch mit ihm versöhnt. Auch seine eher sarkastische Art Humor. Dafür war mir Mercy wieder lieber. Sie brachte Schwung in die Handlung und auch in Dantes Leben. und ich fürchte fast, das mir ohne Mercy das Buch nicht so gut gefallen hätte. Und irgendwie habe ich die ganze Zeit gedacht ich lese eher einen Krimi als einen Thriller, denn der Nervenkitzel der einen regelrecht ans Buch fesselt und einen atemlos mit fiebern lässt war hier eher ein sanftes dahin plätschern der Handlung. Das hat sich zum Glück am Buchende noch einmal richtig geändert, aber bis dahin war es mitunter regelrecht sehr ruhig. Fazit: Ich habe zwar einiges an Kritik mitgebracht aber insgesamt hat mir das Buch schon gut gefallen. Es hat eine solide Handlung und bietet wirklich viel Informationen über die Welt der Kryptowährung, auch die Charaktere waren soweit ok. Man wurde gut unterhalten und konnte mit ein paar Überraschungen rechnen, alles in allem fand ich es schon recht leserlich. Auch wenn ich mich persönlich mit weniger Informationen und dafür mehr Action leichter getan hätte.

  9. 5 out of 5

    Klaus Varias

    Die Reise war schön, aber es wurde zuviel vor dem Leser verhüllt, vieles war fadenscheining. Der Plot ist ok, aber im großen und ganzen auch trivial. Ein schöner Krimi, eine kleine Einführung in Krypto, ein solides Buch, aber für 5 Sterne reichts halt nicht.

  10. 5 out of 5

    Nicola

    "Montecrypto" ist ein nicht besonders subtiler Verweis auf Alexandre Dumas' "Der Graf von Monte Christo". Erfreulicherweise bekommen wir aber keinen langweiligen Abklatsch von Dumas' Klassiker und die Verweise auf den Roman halten sich in Hillebrands Krimi in Grenzen. "Montecrypto" erinnert eher an diverse Hard-Boiled-Krimis (vor allem von Dashiell Hammet und Raymond Chandler). Auch hier sind die Verweise nicht gerade subtil: Der Protagonist Ed Dante ist nicht nur offenkundig ein Fan von Sam Spa "Montecrypto" ist ein nicht besonders subtiler Verweis auf Alexandre Dumas' "Der Graf von Monte Christo". Erfreulicherweise bekommen wir aber keinen langweiligen Abklatsch von Dumas' Klassiker und die Verweise auf den Roman halten sich in Hillebrands Krimi in Grenzen. "Montecrypto" erinnert eher an diverse Hard-Boiled-Krimis (vor allem von Dashiell Hammet und Raymond Chandler). Auch hier sind die Verweise nicht gerade subtil: Der Protagonist Ed Dante ist nicht nur offenkundig ein Fan von Sam Spade, sondern legt auch den schwarzen Humor und die Trinklust seines literarischen Vorbilds an den Tag. Mich hat "Montecrypto" über weite Strecken bestens unterhalten. Als moderne Version eines Hard-Boiled-Krimis funktioniert Hillebrands neuester Streich bestens, die vielen popkulturellen Verweise haben mir echt Spaß gemacht. Hillebrands Schreibstil ist nicht zwingend mein favorisierter Stil, passt aber bestens zum Roman. Der schwarzes Humor, die Sprüche und vor allem die Thematik haben mich gut bei der Stange gehalten. Ich bewundere Autoren, die es schaffen, komplexe Sachverhalte - in diesem Fall Finanzwesen, Kryptowährungen und so weiter - so in ihre Werke einzuarbeiten, dass es erstens Sinn ergibt, dass sie erläutert werden und zweitens einfach genug erklärt wird, dass jede*r sie verstehen kann. Hillebrand gelingt das sehr gut. Ein paar Vorkenntnisse können natürlich nicht schaden, aber selbst wenn man die nicht hat, kann man meines Erachtens den Krimi problemlos lesen und den Inhalten folgen. Wie dem auch sei: Wie Sam Spade in "Die Spur des Falken" muss Ed Dante einen Schatz suchen - diesmal handelt es sich jedoch nicht um Gold, sondern um Bitcoins. Und wie Sam Spade hat Ed Dante es recht schnell mit allerlei Verfolger*innen zu tun. Bei "Montecrypto" ist alles ein bisschen größer als bei "Die Spur des Falken". Die Zeiten haben sich geändert. Internet und Globalisierung spielen naturgemäß eine wichtige Rolle. Schön ist, dass Hillebrand auch die Nebenfiguren ausführlich genug zeichnet, dass sie nicht nur billige Staffagen bilden, sondern ein gewisses Eigenleben entwickeln. So ergibt es dann auch Sinn, wenn einige von ihnen im Verlauf des Buches wieder auftauchen. Mir hat das Buch sehr gefallen, auch wenn mir das Finale dann doch etwas zu überzogen war. Es fängt damit an, dass währenddessen ganz klassisch zu viel geredet wird, Pläne werden bis zum Erbrechen erläutert, statt dass man sich einfach gegenseitig niederzuschießen versucht. Auch war das Finale mir - gerade im Verhältnis zum Rest des Buches - zu bombastisch. Erinnerungen an James Bond werden wach - womöglich ist das Finale also sogar von Tom Hillebrand bewusst überzogen. Das würde dann auch erklären, weshalb Dante plötzlich pathetische Anwandlungen offenbart. Wie dem auch sei: Sieht man einmal vom bombastisch-pathetischen Finale ab, endet das Buch dann doch einigermaßen versöhnlich. Das Publikum kann aufatmen, das Ende ist keine totale Katastrophe. Alles in allem wurde ich gut unterhalten. Nur, warum das Buch vom Verlag als Thriller und nicht als Krimi eingestuft wurde, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Die Vermutung liegt nahe, dass Thriller einfach mehr ziehen als Krimis. Wobei dann bei denen, die Thriller Krimis vorziehen, die Enttäuschung vorprogrammiert sein dürfte.

  11. 4 out of 5

    Eff

    „Dante mag Punkrock, mochte ihn schon immer. Er hat nie aufgehört, das Zeug zu hören, nicht einmal als Investmentbanker. Mit Subprime-Hypotheken und Derivaten die Welt zu ruinieren und dabei „Kill the Poor“ von den Dead Kennedys zu hören, ist ein gewisser Widerspruch, aber vermutlich nicht der größte in seinem Leben.“ Da ist er, der neue Roman von Tom Hillenbrand. Hellseherisch platziert mitten in einen Bitcoin-Hype. Denn wie der Titel Montecrypto unschwer erkennen lässt, geht es um die Welt der „Dante mag Punkrock, mochte ihn schon immer. Er hat nie aufgehört, das Zeug zu hören, nicht einmal als Investmentbanker. Mit Subprime-Hypotheken und Derivaten die Welt zu ruinieren und dabei „Kill the Poor“ von den Dead Kennedys zu hören, ist ein gewisser Widerspruch, aber vermutlich nicht der größte in seinem Leben.“ Da ist er, der neue Roman von Tom Hillenbrand. Hellseherisch platziert mitten in einen Bitcoin-Hype. Denn wie der Titel Montecrypto unschwer erkennen lässt, geht es um die Welt der Kryptowährungen. Hillenbrand verbindet seine Stärken wie immer großartig: Ein schnodderig erzählter Thriller, der vor allem als Vehikel dient, in dem ein Lehrbuch über die Krypto-Community und die digital erzeugten Währungen steckt. Dabei wählt Hillenbrand dieses Mal ein klassisches Ermittlerduo wie aus dem Lehrbuch. Offiziell ermittelt Edward Dante, britischer Investmentbanker, der nach der Finanzkrise vor seiner sehr sehr wütenden und sehr sehr sehr viel ärmeren Familie in die USA geflohen ist. Er soll für ein Celebrity-Sternchen den Schatz seines Bruders Greg Hollister aufspüren, der bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Das Problem: Es geht nicht um normales Papiergeld oder irgendwelche klassischen Schwarzgeldkonten auf den Cayman‘s, nein, die Milliarden sind irgendwo in Krypto versteckt. Ed Dante hat null Plan von den digitalen Währungen, er ist ein No-Coiner, wie Mercy Mondego schnell erkennt. Die Hackerin und Bloggerin rennt ziemlich früh innerhalb der Geschichte in Ed rein und beide tun sich zusammen, um den Fall zu lösen. Was gut ist, denn von da an ist eine kluge Sherlock Holmes unterwegs, die ihrem persönlichen Dr. Watson - also Ed, also letztlich uns Leser:innen - das mit der Coin-Welt, den Denktraditionen dahinter, den führenden Köpfen, den bestehenden Problemen und den künftigen Möglichkeiten zu erklären. Und Ed streuselt seine Erkenntnisse dazu, ob und was eigentlich diese scheinbar so exotische Coin-Erzeugungs-Welt von der Finanzmarkt/Börsenwelt unterscheidet (Spoiler: weniger als man denkt, wenn man mal drüver nachdenkt). Und so führen Mercy Mondego und Autor Tom Hillenbrand die Leser:innen gut durch das Buch. Hillenbrand baut seinen typischen Plauderton ein, der manchmal für meinen Geschmack eine Spur zu flapsig gerät. Dazu darf auch die Portion dick aufgetragener Hollywood-Superhelden-Showdown-Attitüde nicht fehlen. An die ist gewöhnt, wer auch die hillenbrandschen Xavier-Kieffer-Romane gelesen hat. Ich finde, das hätten die klugen Geschichten nicht nötig, aber es schmälert jetzt auch nur geringfügig die große Freude, die auch dieser Gedankenritt und Road Trip durch die Krypto-Währungs-Welt ist. Es macht mir persönlich nicht ganz so viel Spaß wie die in der Zukunft angesiedelten Tech-Thriller Drohnenland, Hologrammatica und Cube, aber es bleibt: Große Freude. Große Empfehlung.

  12. 5 out of 5

    Circlestones Books Blog

    Nur der Glaube, das Geld besitze einen Wert, verlieh ihm diesen nun. Fiat lucre. Ed facta est lucre.“ (Zitat Pos. 4920) Inhalt Der vermögende Millionär Gregory Hollister, Erfinder der Bezahlapp „Juno“, gilt als Pionier im Bereich Digitalwährungen. Als er überraschend bei einem Flugzeugabsturz stirbt, beauftragt seine Halbschwester und Erbin einen auf Finanzsachen spezialisierten Privatdetektiv, Edward Dante, mit der Suche nach einem zusätzlichen Milliardenvermögen in Kryptowährung, das Greg irgend Nur der Glaube, das Geld besitze einen Wert, verlieh ihm diesen nun. Fiat lucre. Ed facta est lucre.“ (Zitat Pos. 4920) Inhalt Der vermögende Millionär Gregory Hollister, Erfinder der Bezahlapp „Juno“, gilt als Pionier im Bereich Digitalwährungen. Als er überraschend bei einem Flugzeugabsturz stirbt, beauftragt seine Halbschwester und Erbin einen auf Finanzsachen spezialisierten Privatdetektiv, Edward Dante, mit der Suche nach einem zusätzlichen Milliardenvermögen in Kryptowährung, das Greg irgendwo versteckt hat. Als bald darauf online Hinweise auf dieses als Montecrypto bezeichnete Vermögen auftauchen, heften sich nicht nur das FBI, Finanzaufsicht, diverse internationale Geheimdienste und weitere Gruppen mit sehr unterschiedlichen Interessen an Dantes Fersen, sondern es beginnt eine gehypte Massensuche, von Greg Hollister selbst posthum mittels Videobotschaften inszeniert. Doch Ed erkennt bald, dass es um wesentlich mehr geht, als um ein verschwundenes Kryptovermögen und eine Schweizer Stiftung. Was als abenteuerliche Schatzsuche begann, droht das gesamte Gefüge der weltweiten Finanzmärkte zu kippen, wenn es Ed nicht gelingt, dies rechtzeitig zu verhindern. Thema und Genre In diesem aktuellen Wirtschaftsthriller geht es um Kryptowährungen, moderne Technologien, internationale Finanzmärkte, Politik und Macht. Charaktere Ed Dante, ein Engländer in Amerika, ist alles andere als der Typ Superagent, aber durch seine langjährige Compliance-Tätigkeit ist er sehr präzise und hartnäckig in den Recherchen. Mercy Mondego, die erfolgreiche Journalistin mit Informatikstudium und Bloggerin über alles, was moderne Kryptowährungen betrifft, ist ihm oft einen Schritt voraus, andererseits unterstützt sie ihn, denn sie will die Story. Doch kann er ihr trauen? Beide Figuren sind realistisch, stimmig und sehr sympathisch. Handlung und Schreibstil Die rasante Handlung führt Ed Dante von Los Angeles und New York bis in den Schweizer Stiftungsstandort Zug, zurück nach Amerika und Mexiko. Der präzise entwickelte Plot ist realistisch, nachvollziehbar und sehr spannend. Die Dialoge zwischen dem „no-coiner“ Ed und Mercy mit ihrem Fachwissen im Bereich IT und Digitalwährungen ergänzen jene fachlichen Details, die man als Leser*in vielleicht noch nicht kannte und machen die Handlung noch interessanter und aktueller. Weitere Informationen und Zusammenhänge zeigen sich erst langsam im Lauf der Recherchen und ergeben eine komplexe Geschichte, in der überraschende Wendungen nicht fehlen. Fazit Ein intelligenter, sehr spannender Wirtschaftsthriller, dazu eine moderne Sprache, verbunden mit einer aktuellen, zeitgemäßen Variante des klassischen amerikanischen Detektivromans. Diese sehr gelungene Mischung garantiert ein interessantes, packendes Lesevergnügen.

  13. 5 out of 5

    yesterday

    Edward Dante ist Brite, Ex-Banker und Wahlamerikaner mit Faible für Architektur. Und ein Krypto-Noob*. Also eine Figur, die nur Tom Hillenbrand so erfinden kann. Herrlich cool mit seinem Hut den er immer trägt und seiner Leidenschaft was gute Cocktails und ganz bestimmte Musik angeht. So ganz neben einer abenteuerlichen Geschichte rund um Kryptowährungen, digitale Schnitzeljagden und die Weltwirtschaft bekommt man als Leser Lust auf einen dieser köstlichen Drinks. Da das nicht so einfach zu bewer Edward Dante ist Brite, Ex-Banker und Wahlamerikaner mit Faible für Architektur. Und ein Krypto-Noob*. Also eine Figur, die nur Tom Hillenbrand so erfinden kann. Herrlich cool mit seinem Hut den er immer trägt und seiner Leidenschaft was gute Cocktails und ganz bestimmte Musik angeht. So ganz neben einer abenteuerlichen Geschichte rund um Kryptowährungen, digitale Schnitzeljagden und die Weltwirtschaft bekommt man als Leser Lust auf einen dieser köstlichen Drinks. Da das nicht so einfach zu bewerkstelligen ist, hier ein anderer Tipp wie das Lesevergnügen von “Montecrypto” auch noch auditiv verstärkt werden kann: immer youtube, Spotify oder eine andere Plattform griffbereit haben. Dann lässt sich bei jeder neuen Erwähnung eines Songs auch gleich der Buch-Soundtrack erleben. Aber auch ohne akustischen oder flüssigen Zusatz ist dieser mehr als 440 Seiten starke Thriller ein Genuss. Zugegeben, am Ende gibts ein bisschen viel komprimierte Action aber die aufgebauten Rätsel und Probleme werden gut und verständlich aufgelöst. Für Krypto-Kenner nicht zu langweilig oder vorhersehbar und auch für alle Noobs gut verständlich. Man muss sich natürlich ein wenig darauf einlassen aber das sollte machbar sein. Ed Dante ist also ein in Kalifornien lebender Brite, der sich auf “Finanz-Forensik” spezialisiert hat (notgedrungen) und durch einen prominenten Todesfall seinen nächsten Auftrag bekommt. Besagter Toter, Greg Hollister, soll massig Geld in Form von Bitcoins gebunkert haben, an das seine Halb-Schwester ran möchte. Er taucht bei seinen Ermittlungen tiefer in Hollisters Bekanntenkreis und die Krypto-Szene ein und spürt Vor- und Nachteile einer “Parallelwährung” am eigenen Leib. Die Story ist wie von Hillenbrand gewohnt fesselnd erzählt und wartet mit einem Bonus auf. Sie macht nachdenklich, ohne mahnend zu wirken. Wie steht es denn wirklich um “unser” Finanzsystem? Sind die Mechanismen die es da zur Sicherung gibt, noch zeitgemäß und effizient genug? Wer weiß, vielleicht ist “Operation Stopfsocke” schon ein reales und kein rein fiktives Problem... *Noob = Newbie, Neuling, Anfänger

  14. 5 out of 5

    Frank Lang

    Eine Schatzsuche mal anders. Der Gegenstand der Begierde ist nämlich ein digitaler. Ein kürzlich verstorbener Unternehmer hat sein Geld digital als Kryptowährung angelegt und nun begibt sich die Internetgemeinde auf die Suche nach diesem Schatz. Dieser Finanz- und Zukunftsthriller ist aber nicht nur eine Schnitzeljagd, sondern beschreibt auch die Intrigen und Machenschaften hinter der Kulisse. Wer bandelt mit wem aus welchen Beweggründen an. Für sein Szenario greift Hillenbrand tief in die Materi Eine Schatzsuche mal anders. Der Gegenstand der Begierde ist nämlich ein digitaler. Ein kürzlich verstorbener Unternehmer hat sein Geld digital als Kryptowährung angelegt und nun begibt sich die Internetgemeinde auf die Suche nach diesem Schatz. Dieser Finanz- und Zukunftsthriller ist aber nicht nur eine Schnitzeljagd, sondern beschreibt auch die Intrigen und Machenschaften hinter der Kulisse. Wer bandelt mit wem aus welchen Beweggründen an. Für sein Szenario greift Hillenbrand tief in die Materie und beschreibt teils sehr detailliert, wie die Geldströme in dieser globalisierten Welt laufen. Dies ist teils sehr technisch, was eventuell den ein oder anderen Leser überfordern dürfte. Es ist auf jeden Fall ein sehr interessantes Gedankenspiel, auf das sich der Autor hier einlässt, das enorm viel Spaß gemacht hat, selbst wenn ich auch nicht jeden beschriebenen Vorgang nachvollziehen konnte, ist mir die Finanzwelt auch ein Rätsel. Das macht aber nichts, denn der Grundgedanke bleibt verständlich. Was einem solchen Buch natürlich nicht fehlen darf ist die Spannung. Und davon gibt es reichlich. Teils rasant erzählt mit vielen Wendungen, auch wenn ich recht früh erkennen konnte, worauf das Ganze hinauslaufen wird und auch wenn es im Mittelteil eine leichte Flaute gab, konnte mich der Thriller bei Laune halten. Fazit Dieser Thriller ist eine sehr unterhaltsame und spannende Schnitzeljagd, der hin und wieder recht detailliert die moderne Finanzwelt beleuchtet, aber dennoch ausreichend spannend für jemanden ist, der nicht aus der Materie kommt.

  15. 5 out of 5

    Akku Vulcan

    Tom Hillenbrand schafft es, die philosophischen Fragen aus der Welt der Cryptowährungen und auch ihre technischen Konzepte recht anschaulich zu erklären, während er einen wundervollen an "Ready Player One" erinnernden Plot mit einer klassischen Detektivgeschichte verheiratet, die zwar nach Science Fiction klingt, aber zu weiten Teilen durchaus plausibel ist. Die Figuren sind nicht sonderlich tiefgründig, funktionieren aber, wenn mir auch die Entwicklung der Figuren etwas schleierhaft bleibt. Die Tom Hillenbrand schafft es, die philosophischen Fragen aus der Welt der Cryptowährungen und auch ihre technischen Konzepte recht anschaulich zu erklären, während er einen wundervollen an "Ready Player One" erinnernden Plot mit einer klassischen Detektivgeschichte verheiratet, die zwar nach Science Fiction klingt, aber zu weiten Teilen durchaus plausibel ist. Die Figuren sind nicht sonderlich tiefgründig, funktionieren aber, wenn mir auch die Entwicklung der Figuren etwas schleierhaft bleibt. Die Erzählweise Hillenbrands ist wie auch bei seinen Science Fiction Werken nüchtern, wenig blumig und für mich genau das Optimum für eine gut erzählte Geschichte. Die Sprache ist nicht zu stark aber auch nicht zu schwach durch die britische Hauptfigur geprägt, und schafft es, Szenen mit wenigen Worten im Kopf des Lesers zum Leben zu erwecken. Ich hoffe, selbst mal einen so geschickt-pragmatischen Stil für meine eigene Schriftstellerei zu entwickeln, Hillenbrand hat da klar Vorbildcharakter für mich. Der Sprecher der Deuschen Hörbuchversion bei Audible, Oliver Siebek, macht einen sehr guten Job. Am Ende würde ich das Buch jedem empfehlen, der auf Detektivgeschichten oder die Welt der Cryptowährungen steht, oder den schon "Ready Player One" in seinen Bann zog.

  16. 5 out of 5

    Galladan

    Fordert einen, ist aber sehr unterhaltsam Montecrypto von Tom Hillenbrand, erschienen im Kiwi Verlag am 04.03.2021 Ed Dante wird von der Schwester des kürzlich verstorbenen Unternehmers Gregory Hollister beauftragt, das verschwundene Bitcoin Vermögen zu finden. Der Umfang des erwarteten Geldes wird auf mehrere Milliarden Dollar geschätzt. Dante findet raus, dass es sich möglicherweise um mehr als nur Geld handelt, weswegen FBI und Mafia sich auch dafür interessieren. Ein gelungener Plot und gute R Fordert einen, ist aber sehr unterhaltsam Montecrypto von Tom Hillenbrand, erschienen im Kiwi Verlag am 04.03.2021 Ed Dante wird von der Schwester des kürzlich verstorbenen Unternehmers Gregory Hollister beauftragt, das verschwundene Bitcoin Vermögen zu finden. Der Umfang des erwarteten Geldes wird auf mehrere Milliarden Dollar geschätzt. Dante findet raus, dass es sich möglicherweise um mehr als nur Geld handelt, weswegen FBI und Mafia sich auch dafür interessieren. Ein gelungener Plot und gute Recherche machen dieses Buch mit tollen Charakteren wieder zum leserischen Leckerbissen. Hillenbrand kann alles, ob historisch, Krimi, SF oder in seinen Thrillern, man ist einfach nur begeistert. Er nimmt uns mit in eine Welt, von der ich bisher gehört habe, die mich aber wenig angesprochen hatte. Tom Hillenbrand ist seit Jahren einer meiner liebsten Autoren, wo ich, ohne auch nur einen Wimpernschlag lang darüber nachzudenken sofort in seine Bücher eintauchen möchte. Von mir aus dürfte er Bücher auch ohne Klappentext veröffentlichen. Einfach wieder grandios. Klare Kaufempfehlung.

  17. 4 out of 5

    Gavroche

    Greg Hollister hat ein sehr erfolgreiches StartUp Unternehmen ins Leben gerufen und geführt. Alles auf Basis von Bitcoins. Als er bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommt, stellt sich seiner Halbschwester die Frage, wo das riesige Vermögen gelandet ist in dieser virtuellen Währung. Dafür beauftragt sie Ed Dante, einen ehemaligen Banker und Privatermittler. Dieser wird bald von der Bloggerin Mercy Mondegno unterstützt. Doch die beiden sind nicht die einzigen, die sich auf die "Schnitzeljagd" des Greg Hollister hat ein sehr erfolgreiches StartUp Unternehmen ins Leben gerufen und geführt. Alles auf Basis von Bitcoins. Als er bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kommt, stellt sich seiner Halbschwester die Frage, wo das riesige Vermögen gelandet ist in dieser virtuellen Währung. Dafür beauftragt sie Ed Dante, einen ehemaligen Banker und Privatermittler. Dieser wird bald von der Bloggerin Mercy Mondegno unterstützt. Doch die beiden sind nicht die einzigen, die sich auf die "Schnitzeljagd" des Vermögens machen. Hier lernt man viel über Bitcoins und Co, bekommt aber auch so manches Coktailrezept "serviert" und wie immer schafft es Tom Hillenbrand mit seinem Schreibstil und seiner Geschichte mich mit seinem Buch zu überzeugen. Wer den Grafen von Montecristo kennt, hat sicherlich noch mehr Freude an diesem Buch.

  18. 4 out of 5

    Charles Davis

    The author is so talented, I suggest you join NovelStar’s writing competition, you might be their next big star.

  19. 5 out of 5

    Gunnar

    Vergnügliche Suche rund um die Welt nach einem Kryptoschatz und nebenbei einiges Wissenswertes über Geldpolitik.

  20. 4 out of 5

    Kaya Kobold

    Rezi folgt, wenn SFFS Gelegenheit zum Lesen hatte.

  21. 4 out of 5

    Peter Withoutfield

  22. 4 out of 5

    Nadine Paque-Wolkow

  23. 5 out of 5

    Oliver W

  24. 4 out of 5

    Smyrre

  25. 5 out of 5

    Kate Koriand

  26. 5 out of 5

    Justus Beckmann

  27. 4 out of 5

    Klemens

  28. 5 out of 5

    Carsten

  29. 5 out of 5

    Andreas

  30. 5 out of 5

    NYV

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